Do 11. April 2024 19:30 Uhr
Münster St.-Joseph-Kirche
frei | Spende

#Bach To The Future

B wie Bach. A wie Armstrong. C wie Collins. H wie Hindemith: Das Luftwaffenmusikkorps Münster entführt#BachToTheFuture mit Improvisationen zwischen dem großen sinfonischen Blasorchester und der Orgel sowie Werken von der Bach-Familie, Louis Armstrong, den Brüdern Hindemith und Phil Collins.

Traditionell, modern und dynamisch: das Luftwaffenmusikkorps ist vielseitig und flexibel aufgestellt. Als Großes Blasorchester sorgt es mit 50 professionellen Musiker:innen bei den Veranstaltungen der Bundeswehr in Deutschland und im Ausland für „den guten Ton“. Darüber hinaus gibt das Ensemble zahlreiche Konzerte außerhalb der Truppe mit Blasmusik von sinfonischer Klassik über Pop und Swing bis hin zu traditioneller Marschmusik. Major Alexander Kalweit leitet seit 2022 das Luftwaffenmusikkorps Münster. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Musikoffizier absolvierte er das Kapellmeisterstudium an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf mit den Hauptfächern Orchesterdirigieren und Klavier. Er wirkte bei verschiedenen Opern- und Konzerthausproduktionen mit und arbeitete mit Orchestern aus NRW.

Winfried Müller ist Kirchenmusiker der Gemeinde St. Joseph. Die Orgel von St. Joseph ist mit ihren 67 klingenden Registern eine der größten Orgeln in Münster und erstaunt durch ihre Klangvielfalt und ihren grandiosen Tutti-Klang im Raum.

Veranstalter: Kirchengemeinde St. Joseph, Das Luftwaffenmusikkorps Münster

Besetzung

Luftwaffenmusikkorps Münster
Winfried Müller Orgel
Alexander Kalweit Leitung

Programm

Werke der Bach-Familie, von Louis Armstrong, Phil Collins, Rudolf Hindemith, Paul Hindemith, Improvisationen

St.-Joseph-Kirche

Münster
Hammer Str.

Die St. Joseph Kirche wurde 1905 geweiht. Architekt der dreischiffigen Basilika mit einem Querschiff war Bernhard Hertel (1862–1927), nach dessen Entwürfen mehrere neugotische Pfarrkirchen entstanden und der ab 1903 Kölner Dombaumeister war. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde die Kirche ab dem Ende der 1940er Jahre wieder aufgebaut. Dabei wurden die Türme, das Mittelschiffdach und die großen Querschiffdächer nicht in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt. Die letzten verbliebenen Kriegsschäden wurden erst um die Jahrtausendwende im Zuge einer umfangreichen Außenrenovierung und -sanierung beseitigt, die neuen Fenster für Lang- und Querhaus 2008 von Silke Rehberg entworfen. 1958 wurde eine gebrauchte Orgel gekauft, die in der Ansbacher Johanniskirche gestanden und von Johannes Crapp 1719 gebaut worden war. Der Orgelbauer Matthias Kreienbrink aus Osnabrück stellte sie in St. Joseph auf. 1988 erneuerte Friedrich Fleiter aus Münster die gesamte Technik und ergänzte die Orgel um einige Register. Am Pfeifenbestand sind rund 300 Jahre Orgelbaugeschichte ablesbar: barocke Register von Crapp (1719), romantische Register von georg friedrich Steinmeyer (1872), „helle“ Register, die für die erste Hochblüte der Orgelbewegung typisch sind, von Steinmeyer (1937), die Register von Fleiter (1988, 2005), die dem Instrument eine französisch-sinfonische Note verleihen. Der Spieltisch ist nach dem Vorbild des französischen Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll gestaltet, die Spieltraktur ist mechanisch (Schleiflade), die Registertraktur elektrisch. Die Orgel hat heute einen Freipfeifenprospekt, den der Architekt Hanns Miller 1937 entworfen hat.